der glaube abrahams
(material zum abend am 4. juli 2006, sg cottbus)
a) Abraham als Vater des Glaubens
Galater 3, 29: "ihr seid Ahrahams Kinder"
Römer 4, 16 - 17: "der ist unser Vater"
b) Was ist "Glaube", und wie entsteht er in uns?
Hebräer 11, 1 - 2: "Zuversicht ... Nichtzweifeln am
Unsichtbaren"
Römer 4, 18 - 21: "er wußte aufs allergewisseste: was Gott
verheißt, kann er auch tun"
These: Glaube ist nicht Doktrin, System, Weltanschauung, sondern eine
Haltung des Herzens: die Haltung des Vertrauens gegenüber dem unsichtbaren
Gott. Glauben bedeutet Vertrauen, mit allen Konsequenzen.
Römer 12, 3: "wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt
hat"
Hebräer 10, 35 - 38: "werft euer Vertrauen nicht weg"
These: Diese Fähigkeit zu vertrauen ist ein Geschenk Gottes (keine
Eigenleistung). Wir können dieses Geschenk annehmen oder ablehnen; es kann
"geübt" oder "vergraben" werden.
c) Schritte im Glauben
1. Mose 12, 1- 9: "Geh aus deinem Vaterland ... "
1. Mose 15, 1 - 7: "So zahlreich sollen deine Nachkommen sein ... "
1. Mose 17, 15 - 22: "Ich will dir einen Sohn geben ... "
These: Sieht so "Glaube" aus? Reibungslose Kommunikation mit Gott. Der
Verstand sagt nein, das Herz sagt ja. Trotz verständlicher Bedenken stimmt
Abraham mit dem Herzen zu und handelt entsprechend.
d) Früchte des Glaubens
- Fernsicht
Johannes 8, 56: Jesus: "Abraham sah meinen Tag"
- Fremdlingschaft
Apostelgeschichte 7, 4 - 5: "gab ihm nicht einen Fußbreit
Land"
Hebräer 11, 8 - 10: "er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat"
- Freundschaft mit Gott
Jesaja 41, 8: "Abraham, mein Geliebter"
Jakobus 2, 23: "er wurde Freund Gottes genannt"
1. Mose 18, 1 - 8 und 16 - 19: "Wie könnte ich vor Abraham verbergen,
was ich tun will?"